Ingenieure bei Transmission Systems












Frank Nageleisen

Director Software & Calibration

Frank Nageleisen

Wir fahren die Erlkönige.

Frank Nageleisen

Frank Nageleisen | Director Software & Calibration

1. Stellen Sie uns bitte kurz die Aufgaben Ihrer Abteilung vor.

Kein Automatikgetriebe funktioniert mehr ohne Software. Bei der Software geht es darum, die Steuerprogramme zunächst zu schreiben, um sie dann in Simulationen zu validieren und sie schließlich in Testfahrzeugen zu kalibrieren, also auf das gewünschte Schalt- und Fahrverhalten zu trimmen. Die Software in einem Automatikgetriebe klammert alle Bauteile und sorgt dafür, dass die bestmögliche Funktionalität dargestellt werden kann. Deshalb auch haben wir ständig Kontakt zu allen anderen Entwicklungsabteilungen.

2. Welches Projekt liegt momentan bei Ihnen auf dem Tisch?

Wir befinden uns gerade in der Ausrollung etlicher DCT Applikationen, sind aber auch dabei eine neue DCT Generation mit zu entwickeln und arbeiten auch an der Entwicklung unserer Hybrid-Systeme mit. Unsere Mitarbeiter müssen sich also mit Physik gut auskennen, da in der Entwicklung das Zusammenwirken von Mechanik und Software hier eine große Herausforderung darstellt.

3. Wie setzt sich Ihr Team zusammen?

Wir sind über 300 Mitarbeiter, fast alles Ingenieure und vom Alter her haben wir einen breiten Mix von jungen und älteren Mitarbeitern. Das ist für mich eine gute Mischung aus Neugier, Flexibilität und Erfahrung. Viele Software Entwickler haben einen Hintergrund aus Elektrotechnik/Elektronik oder als technischer Informatiker, die Kalibrateure kommen eher aus den Bereichen Maschinenbau und Automotive. Junge Kollegen steigen bei uns als Projektmitarbeiter ein. Nach zwei bis drei Jahren haben sie dann genug Erfahrung um komplexere Aufgaben zu übernehmen. Weiterführend gibt es die Möglichkeit als Lead-Ingenieur schon viel Eigenverantwortung zu übernehmen.

4. Welche Arbeitsatmosphäre können neue Kollegen in Ihrer Abteilung erwarten?

Wir legen Wert darauf, Entscheidungen so breit wie möglich zusammen mit den Mitarbeitern, zu besprechen und sie auch entsprechend zu begründen. Diese Vernetzung untereinander liegt möglicherweise in unserer Natur, da Software und Kalibration nicht ohne entsprechende Hardware funktioniert und wirken kann sind wir somit auf eine intensive Verbindung mit allen beteiligten angewiesen. Das Klischee der computer nerds trifft bei uns nicht zu: Software ist heute so komplex, ein Entwickler muss da extrem teamfähig sein und auch mit den Kunden auf Augenhöhe diskutieren können.

Der Lohn dafür ist, dass unsere Entwickler ihre Arbeit oft selbst „erfahren“ können, und zwar in den noch geheimen „Erlkönigen“ unserer Kunden. Dazu sind sie dann immer mal wieder zu Testfahrten irgendwo auf der Welt unterwegs zum Beispiel in Schweden und den USA.

5. Was an Ihrer Arbeit macht Sie besonders stolz?

Als ich 1994 bei Transmission Systems (ehem. Getrag) angefangen habe, war Software ein ganz neues Thema. Nur zwei Jahre später haben wir dann das weltweit erste automatisierte Schaltgetriebe in Serie gebracht. Mittlerweile liefern wir einen wichtigen Beitrag zu unseren Produkten und unsere vielen fähigen und motivierten Mitarbeiter tragen zum Gelingen bei.

Frank Nageleisen hat an der Hochschule Furtwangen technische Informatik studiert, seine Mitarbeiter arbeiten in Köln, Untergruppenbach und St. Georgen.

zurück zur Übersicht