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Virtuelle Produktentwicklung & Getriebesteuerung

Getriebe entstehen heute in 3D am Bildschirm

Getriebe entstehen heute in 3D am Bildschirm, wie auch alle anderen Baugruppen eines Automobils. Diese virtuelle Entwicklung hat sich als kostengünstig und schnell erwiesen.

Bei Manga Powertrain Produktbereich Transmission Systems werden schon in diesem frühen Stadium des Engineering-Prozesses die Grundlagen für Qualität, Materialaufwand, Geräuschentwicklung oder Haltbarkeit unserer Getriebe geschaffen.

Virtuelle Produkt- und Prozessentwicklung erfordert eine riesige Menge an Daten und vor allem ein effizientes Management dieser Informationen. Immerhin haben wir Know-how über Generationen von Ingenieuren gesammelt.

Damit sind wir ein wichtiger Entwicklungspartner von Automobilherstellern aus der ganzen Welt: Unsere digitale Produktintelligenz stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden.

Perfekte Harmonie zwischen Elektronik, Hydraulik und Mechanik

Da der Autofahrer bei automatisierten Getrieben in den Hintergrund tritt, muss die Technik das Kuppeln und Schalten übernehmen. Diese Funktionen übernehmen Aktuatoren (mechanische oder hydraulische Wandler), die im Zusammenspiel mit Sensoren den gewünschten Gang einlegen.

Unsere Spezialisten für Getriebesteuerung programmieren eine mechatronische Getriebesteuerung darauf, wann und wie ein Getriebe schaltet. An dieser Stelle des Entwicklungsprozesses wird also über die Abstimmung eines Getriebes und damit das Fahrverhalten eines Autos entschieden: etwa sportlich oder komfortabel gleitend.

Bei Magna Powertrain, Getriebesparte Transmission Systems, wird eine Getriebesteuerung zuerst als virtuelles Modell entwickelt, auch die Abstimmung wird virtuell modelliert. Nun können unsere Ingenieure wie bei einer Gleichung mit mehreren Unbekannten das Zusammenspiel von Motorsteuerung, Getriebefunktionen und Fahrzeugelektronik optimieren. Anschließend entstehen mit sogenannten Rapid Prototyping Tools die ersten echten Modelle, um die vorher simulierten Funktion der Steuerung in der Praxis zu überprüfen und notfalls zu verbessern.

Erst, wenn Elektronik, Hydraulik und Mechanik perfekt harmonieren, wird das Getriebe optimal funktionieren und der Schaltvorgang kaum wahrnehmbar sein. Erst dann gehen wir den nächsten Schritt.

Aktuatorik