Maximaler Fahrspaß und minimaler Verbrauch mit Magna Getrieben
Maximaler Fahrspaß und minimaler Verbrauch mit Magna Getrieben

Smart Actuation & Windungsgänge

Eine intelligente, bedarfsgeregelte Aktuierung ist der Schlüssel für effiziente Automatisierung. Mit der Smart Actuation schaffen wir einen modularen Standard für Doppelkupplungs- und Hybridgetriebe.

Doppelkupplungsgetriebe nutzen dieselbe verlustarme Technologie wie Handschaltgetriebe, ergänzt um die Aktuierungskomponenten für das automatisierte Schalten und Kuppeln. Eine geringe Leistungsaufnahme der Aktuierung sorgt dafür, dass der hohe Wirkungsgrad erhalten bleibt. Seit ihrer Einführung haben sich unsere Doppelkupplungsgetriebe als besonders effiziente automatisierte Getriebe bewährt.

Smart Actuation - bedarfsgeregelte Aktuatorik am 7DCT300

In den Doppelkupplungsgetrieben der aktuellen, dritten Generation erfolgt die Aktuierung mithilfe elektromechanischer Schaltwalzen und einer elektrohydraulischen Pumpenaktuatorik für die Kupplungsbetätigung. Die Pumpenaktuatoren sind flexibel platzierbare Module, die eine Pumpe und ihren elektromotorischen Antrieb zusammenfassen. Die Pumpenaktuatorik wurde erstmals im Doppelkupplungsgetriebe 7DCT300 eingesetzt und kommt nun sukzessive in weiteren Doppelkupplungs- und Hybridgetrieben zum Einsatz.

Die Smart Actuation kommt beim 7DCT300 mit einer durchschnittlichen elektrischen Leistungsaufnahme von circa 30 Watt im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) aus. Dieser geringe Wert hat praktisch keinen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch, sodass der hohe Wirkungsgrad von Handschaltgetrieben auch bei Doppelkupplungsgetrieben erhalten bleibt. In der Praxis kann eine intelligente Schaltstrategie sogar dazu beitragen, dass der Kraftstoffverbrauch insgesamt niedriger ausfällt

Pumpenaktuator der dritten Generation der Getrag Transmission Systems Doppelkupplungsgetriebe

Ein weiterer Vorteil der Smart Actuation ist ihr modularer Aufbau: Die Pumpenaktuatoren sind wie die Schaltwalzen Teil einer Corporate Transmission Architecture, die über alle aktuellen Doppelkupplungs- und Hybridgetriebe hinweg einsetzbar ist. Technische Verbesserungen an diesen funktionalen Modulen kommen allen Getriebefamilien zugute. Varianten erfordern keine neue Hardware, sondern nur eine angepasste Software für das jeweilige Getriebe. Diese Vorteile werden in Zukunft noch wichtiger, denn sie lassen sich nahtlos auch auf Hybridgetriebe übertragen.

Windungsgänge

Virtuelle Gänge, die über das Verschalten mehrerer Gänge über beide Teilgetriebe hinweg gebildet werden, bieten optimale Möglichkeiten für noch effizientere Doppelkupplungsgetriebe.

Doppelkupplungsgetriebe gehören zu den Vorgelegegetrieben und bieten damit prinzipiell dieselben Effizienzvorteile wie Handschaltgetriebe, ergänzt um die Aktuierungskomponenten für das automatisierte Schalten und Kuppeln. Windungsgänge helfen, das durch die Automatisierung nötige zusätzliche Gewicht und den größeren Bauraum zu reduzieren.

Radsatz des 6DCT150

Maximale Reduzierung

Das Zahnrad für den ersten Gang ist das größte und schwerste im Radsatz eines Vorgelegegetriebes. Dessen Auslegung als Windungsgang bietet also das größte Optimierungspotential für Package und Gewichtsreduzierung.

In den Doppelkupplungsgetrieben 6DCT150 und 6DCT200 werden Windungsgänge erstmals eingesetzt. Der erste Gang wird hier über eine Brücke mit den Zahnrädern des zweiten, fünften und sechsten Gangs gebildet.

Dies ermöglicht überhaupt erst äußerst kompakte Doppelkupplungsgetriebe für Kleinstwagen und somit effiziente Automatisierung in dieser Fahrzeugklasse.

Darüber hinaus können Windungsgänge beispielsweise auch für Overdrive-Gänge eingesetzt werden, denn sie erweitern die mögliche Gangzahl immer dann sinnvoll, wenn sie in unteren oder oberen Gangstufen ansetzen. So vermeidet man den prinzipbedingten Nachteil der sequentiellen Schaltbarkeit in den häufig benötigten mittleren Gangstufen und bietet stattdessen sinnvolle Übersetzungsspreizung bei maximaler Gewichts- und Bauraumreduzierung.