Maximaler Fahrspaß und minimaler Verbrauch mit GETRAG Getrieben

Windungsgänge

Virtuelle Gänge, die über das Verschalten mehrerer Gänge über beide Teilgetriebe hinweg gebildet werden, bieten optimale Möglichkeiten für noch effizientere Doppelkupplungsgetriebe.

Doppelkupplungsgetriebe gehören zu den Vorgelegegetrieben und bieten damit prinzipiell dieselben Effizienzvorteile wie Handschaltgetriebe, ergänzt um die Aktuierungskomponenten für das automatisierte Schalten und Kuppeln. Windungsgänge helfen, das durch die Automatisierung nötige zusätzliche Gewicht und den größeren Bauraum zu reduzieren.

Radsatz des 6DCT150

Maximale Reduzierung

Das Zahnrad für den ersten Gang ist das größte und schwerste im Radsatz eines Vorgelegegetriebes. Dessen Auslegung als Windungsgang bietet also das größte Optimierungspotential für Package und Gewichtsreduzierung.

In den Doppelkupplungsgetrieben 6DCT150 und 6DCT200 werden Windungsgänge erstmals eingesetzt. Der erste Gang wird hier über eine Brücke mit den Zahnrädern des zweiten, fünften und sechsten Gangs gebildet.

Dies ermöglicht überhaupt erst äußerst kompakte Doppelkupplungsgetriebe für Kleinstwagen und somit effiziente Automatisierung in dieser Fahrzeugklasse.

Darüber hinaus können Windungsgänge beispielsweise auch für Overdrive-Gänge eingesetzt werden, denn sie erweitern die mögliche Gangzahl immer dann sinnvoll, wenn sie in unteren oder oberen Gangstufen ansetzen. So vermeidet man den prinzipbedingten Nachteil der sequentiellen Schaltbarkeit in den häufig benötigten mittleren Gangstufen und bietet stattdessen sinnvolle Übersetzungsspreizung bei maximaler Gewichts- und Bauraumreduzierung.